Hunde, hatten wir schon immer. Seit über 30 Jahren waren diese lieben und treuen Begleiter um uns herum. Angefangen hat es mit einem "etwas" größeren Yorkshire-Terrier, zusammen mit einem Westhighland-Terrier, danach einem Mischling aus Hüte-und Schäferhund. Alt sind sie alle geworden, zwischen 13 und 15 Jahre.
Aber mit den nächsten Hunden hatten wir nicht soviel Glück. Ein Mischling aus Schäfer-und Berner- Sennenhund wurde nur 18 Monate alt (Knochenkrebs), ein Inzest-Hund (Vater x Tochter), eine Mischung aus Berner x Schäferhund gerade mal 2 Jahre. Selbst eine reinrassige Berner-Sennenhündin (allerdings ohne Papiere) mussten wir im zarten Alter von 1 Jahr erlösen lassen wegen schwerster HD.
Nach soviel Leid beschlossen wir, uns nach einem Rassehund aus einer VDH-Zucht umzuschauen. Unsere Wahl ist nach kurzer Suche auf den LEONBERGER gefallen. Einen Rüden wollten wir (nachdem wir bis auf die Berner-Sennenhündin schon immer Rüden hatten). Aber leider (im nachhinein -Gott sei Dank-) war nur noch eine Hündin zu bekommen. Also suchten wir uns den größten Welpen aus und TAMINA entwickelte sich auch wirklich zu einer "bärenhaften" Hündin, wie ein deutscher Zuchtrichter einmal so treffend bemerkte.
Züchten hatten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich überhaupt nicht im Sinn, aber nachdem TAMINA sich so phantastisch entwickelt hatte und auch auf Ausstellungen hervorragende Bewertungen bekam, meinten wir, warum nicht eine Tochter nachziehen. Nachdem das HD-Ergebnis auch sehr gut war (A2), stand dem eigentlich nichts mehr im Wege.
Eines hatten wir uns auf jeden Fall vorgenommen, nachdem wir soviel Leid mit unseren früheren Hunden erfahren hatten:
Nur Vermehren wollten wir keinesfalls, sondern nach besten Wissen und Gewissen die Voraussetzungen schaffen, um den künftigen Welpenkäufern gesunde und bestens geprägte Hunde zu übergeben.
Und vor allen Dingen sollte es immer noch eine "Liebhaberzucht" bleiben.
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